Erstes Halbjahr 2026

Zahl der Firmenpleiten in Luxemburg ist rückläufig

Gute Nachrichten für Luxemburgs Wirtschaft: Die Zahl der Firmenpleiten sinkt im ersten Halbjahr 2026 leicht. Trotzdem sind laut Statec mehr Arbeitsplätze bedroht als im Vorjahr.

Die Zahl der Insolvenzen stieg im Handel um 9,5 Prozent

Die Zahl der Insolvenzen stieg im Handel um 9,5 Prozent Archivfoto: Editpress/Julien Garroy

Die Zahl der Insolvenzen in Luxemburg ist im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen. In den ersten sechs Monaten des Jahres sind 567 Unternehmen pleitegegangen, wie Statec am Freitag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 577.

Die Zahl der durch Insolvenzen bedrohten Arbeitsplätze ist hingegen gestiegen. Nach ersten Schätzungen der Statistikbehörde sind 1.423 Stellen bedroht, gegenüber 1.414 im ersten Halbjahr 2025.

Mit 150 betrafen die meisten Bankrotte Holdinggesellschaften und Investmentfonds. Die Baubranche verzeichnete 88 Insolvenzen, der Handel 92. Während die Pleiten im Bau damit zum Vorjahreszeitraum ganz leicht gefallen sind (– 1,12 Prozent), stiegen die Insolvenzen im Handel um 9,5 Prozent. Die Insolvenzen im Gastgewerbe gingen hingegen stark zurück: um 30 Prozent auf 43 Bankrotterklärungen.

Die Zahl der Liquidationen liegt deutlich unter der Zahl der Insolvenzen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 86 Unternehmen abgewickelt, was 6,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum waren. Fast 28 Prozent davon waren laut Statec Holdinggesellschaften und Investmentfonds. (dr)

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