Radsport

Startschuss „down under“: Luc Wirtgen will 2025 vergessen machen

Das Seuchenjahr 2025 will Luc Wirtgen endgültig hinter sich lassen. Umso besser, dass er bereits am 20. Januar in Australien ins Renngeschehen einsteigt. In diesem Jahr will er vor allem Julian Alaphilippe, Yannis Voissard und Marco Brenner zu Siegen verhelfen.

Luc Wirtgen unterstützt Julian Alaphilippe als Radprofi bei wichtigen Siegen in der aktuellen Radsportsaison

Luc Wirtgen will in diesem Jahr unter anderem Julian Alaphilippe zu großen Siegen verhelfen Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Es war ein veritables Seuchenjahr, das Luc Wirtgen 2025 erlebte. Mehrere Stürze, eine Operation und schließlich das frühe Saisonaus Anfang September aufgrund einer Infektion – insgesamt kam der Tudor-Profi im gesamten Jahr nur auf 25 Renntage. „Es war das schwerste Jahr meiner ganzen Karriere, das muss ich sagen, wie es ist“, erklärt Wirtgen. „Es war viel mehr Negatives als Positives. Es war katastrophal. Aber es lag nicht in meiner Hand. Das ist dem Team auch bewusst.“

Dennoch nimmt Wirtgen wichtige Erkenntnisse mit in die Zukunft. „Ich kenne meinen Körper jetzt zu hundert Prozent. Wenn etwas nicht stimmt, dann spüre ich das sofort. Und auch im Kopf bin ich viel stärker geworden. Von all den Rückschlägen müsste ich mich mental erst mal erholen.“ Obwohl Wirtgens Saison so kompliziert verlief, stand er im Juli auf der Reserveliste des Teams für die Tour de France. An der Seite von Julian Alaphilippe absolvierte er die komplette Vorbereitung für die Rundfahrt, doch am Ende blieb es bei der Reservisten-Rolle.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

„Die generelle Denkweise muss sich ändern“

Rennfahrerin Doriane Pin: Vier Jobs und ein großes Ziel

Nach der Kaderrevision

Olympische Winterträume im Blick: Luxemburgs Skifahrer haben keine Sommerpause