Radsport

Starke Auftritte von Mats Wenzel und Mil Morang am Wochenende

Neben dem Amstel Gold Race waren am Wochenende weitere Luxemburger in Spanien, Belgien und Frankreich im Einsatz. Mats Wenzel (Equipo Kern Pharma) schloss das Etappenrennen O Gran Camino als Gesamt-16. ab. Beim Klassiker Liège-Bastogne-Liège für Espoirs sprintete Mil Morang (Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur) am Samstag in die Top 10.

Mil Morang fährt beim Radrennen in Liège auf den sechsten Platz, sportliche Leistung und Wettbewerb in Belgien

Mil Morang fuhr in Liège auf den sechsten Platz Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

O Gran Camino – The Historical Route (SP/2.1): Nachdem Adam Yates (UAE Team Emirates-XRG) am Freitag die Gesamtwertung der fünftägigen Rundfahrt übernommen hatte, konnte der Brite seinen Vorsprung auf der letzten Etappe souverän verteidigen. Im Schlussanstieg besaß der Italiener Alessandro Pinarello (NSN Cycling Team) die besten Kraftreserven und holte sich seinen ersten Profisieg im Sprint, vor dem Norweger Jorgen Nordhagen (Visma/Lease a Bike). Adam Yates wurde in der gleichen Zeit Dritter. Mats Wenzel, der seinen Premierensieg in der Vorwoche bei der Clasica de Pascua (SP/1.2) gefeiert hatte, konnte auch bei der anschließenden Tour eine starke Vorstellung abliefern. Auf der Schlusstappe kam der 23-Jährige als 19., 58 Sekunden hinter dem Tagessieger, ins Ziel, und verbesserte sich damit in der Gesamtwertung von Platz 18 auf Position 16 (auf 3:55). In der Punktewertung, die ebenfalls an Pinarello ging, belegte Wenzel Rang acht.

Liège-Bastogne-Liège (B/1.2U): Mit sechs Mann hatte das Team Lëtzebuerg der Espoirs die 177 hügeligen Kilometer zwischen Bastogne und Blegy in Angriff genommen. Nach seinem 48. Platz bei Paris-Roubaix (F/1.2), hatte der FSCL-Kapitän Mil Morang diesmal den Sprung in die Spitzengruppe geschafft, die den Sieg unter sich ausmachen sollte. Im Sprint hatte der Niederländer Daan Dijkman (UAE Team Emirates Gen Z) die schnellsten Beine und konnte den Australier Jack Ward (Lidl-Trek Future Racing) und Jesper Stiansen (Tudor Pro Cycling Team U23) aus Norwegen auf die Ehrenplätze verweisen. Unter 26 Konkurrenten konnte Morang seine Endschnelligkeit eindrucksvoll unter Beweis stellen. „Einen sechsten Platz hätte ich vor dem Rennen definitiv unterschrieben. Ich war zum vierten Mal dabei und konnte jedes Jahr gefühlt einen Berg mehr mithalten. Diesmal habe mich so stark wie nie zuvor gefühlt und war in den Anstiegen ständig vorne dabei. Als ich auch die kleine Rampe, fünf Kilometer vor dem Ziel, gemeistert hatte, wusste ich, dass diesmal ein Platz in den Top 10 drin ist“, so der 21-jährige, der im Finale, trotz der zahlreichen Angriffsversuche, ruhig blieb. „Ich habe etwas gepokert und mich aus den Attacken rausgehalten, auch, um mir einige Körner für den Sprint aufzusparen“, erklärte Morang, kurz nach dem Rennen. Seine Teamkollegen Mats Berns, Flavio Astolfi, Yannis Lang, Lennox Papi und Alex Kerrens waren vorzeitig ausgestiegen, ebenso wie Arnaud Noirhomme, im Trikot der belgischen Formation Color Code-Alu Center.

Tour du Loir-et-Cher (F/2.2): Nach vier Tagen gab es in Blois mit Marceli Boguslawski (ATT Investments) einen polnischen Gesamtsieger. Neben ihm auf dem Podium standen die Dänen Joshua Gudnitz und Sebastian Nielsen, beide vom Team Coloquick. Der Luxemburger Arno Wallenborn beendete die Rundfahrt als 47., mit einem Rückstand von 18 Sekunden auf Boguslawski. Sein Mannschaftskollege und Landsmann Alexandre Kess (Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur ) war auf dem letzten Teilabschnitt vorzeitig ausgestiegen.

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