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Neuer Landesrekord: Querinjean gelingt seine CMCM-Premiere

Ruben Querinjean hat bei seiner Premiere beim CMCM-Meeting in der Coque gleich einen neuen Landesrekord über 3.000 Meter aufgestellt. Das Rennen gewann jedoch der Belgier Ruben Verheyden, der noch kurz vor dem Start mit körperlichen Problemen kämpfte.

Ruben Querinjean jubelt über neuen Landesrekord in der Coque beim Kanusport-Wettbewerb

Ruben Querinjean freute sich über einen neuen Landesrekord in der Coque Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Es wurde stimmungsvoll, als Ruben Querinjean am Sonntag um 18.02 Uhr die Startlinie des 3.000-m-Rennens betrat. Der frisch gekürte Sportler des Jahres zählt vor den heimischen Zuschauern logischerweise zu den Publikumslieblingen – auch, wenn es seine Premiere beim CMCM-Hallenmeeting in der Coque war.

Nach etwa drei Minuten im Rennen setzte sich vorne ein Trio ab: Neben Querinjean fanden sich auch der Belgien Ruben Verheyden und Tempomacher Boaz Kiprugut aus Kenia wieder. Querinjean diktierte danach das Tempo, doch vier Runden vor Ende lief der Belgier vorbei und riss eine Lücke auf. Querinjean konnte das Loch bis zum Ende zwar noch einmal schließen, am Ende lief Verheyden jedoch als Erster in 7:40,31 Minuten ins Ziel. Querinjean hatte es noch mal richtig spannend machen können, seine Zeit stoppte bei 7:40,72 Minuten – damit schlug er Charel Grethens Landesrekord von 7:43,00 Minuten, den Grethen im Februar 2023 in Metz aufgestellt hatte.

WM in Polen kein Ziel

„Es wird eine neue Erfahrung für mich werden“, sagte Querinjean noch vor dem Rennen. „Es ist jedenfalls das erste Mal, dass ich mich so seriös auf einen Hallen-Wettkampf vorbereitet habe. Wenn es gut läuft, könnte ich das in Zukunft vielleicht ausbauen.“ Nach dem Rennen sagte er: „Es ist wirklich eine gute Zeit“, so der Luxemburger. „Ich glaube, dass ich die Zeit in den nächsten Jahren noch verbessern kann. Die Indoor-Saison ist kein Hauptziel in diesem Jahr, deswegen geht das schon so in Ordnung.“

Eben auch weil er in einer Übergangssaison ist, spielt die Hallen-WM im polnischen Torun vom 20.-22. März keine große Rolle. „Die WM ist kein Ziel. Sollte ich mich qualifizieren, werde ich hingehen, um es zu genießen. Wenn ich es nicht schaffe, ist es nicht schlimm.“ Bis zum 8. März kann sich Querinjean mit einer Zeit unter 7:33 Minuten qualifizieren, außerdem ist eine Qualifikation über die Weltrangliste möglich.

Dass er das Rennen vor heimischem Publikum nicht gewinnen konnte, macht Querinjean auch nicht viel aus. Mit dem Landesrekord konnte er die Zuschauer immerhin versöhnen. Beeindruckender ist jedoch die Tatsache, dass der Sieger des 3.000-Meter-Rennes, Verheyden, körperlich in einer eher miserablen Verfassung war. „Ihm ging es nicht gut, er hat sich kurz vor dem Start übergeben“, erzählte Querinjean. „Ich wusste, dass er stark war. Als er mich überholt hatte, hatte ich große Schwierigkeiten.“

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