Ultrasport

Nach mentalem Tief: Wie Paule Kremer zurück ins Wasser gefunden hat

Vor einem Jahr wusste Paule Kremer nicht einmal, ob sie jemals wieder ins Wasser steigen würde. Heute spricht die 38-Jährige wieder voller Begeisterung über neue Projekte und hat gerade ein 26-Kilometer-Rennen erfolgreich beendet.

Bei ihrer Rückkehr ins Wasser schaffte es Paule Kremer bei den Damen mit dem dritten Rang direkt aufs Podium

Bei ihrer Rückkehr ins Wasser schaffte es Paule Kremer bei den Damen mit dem dritten Rang direkt aufs Podium Foto: privat

„Mir geht es richtig gut“, erzählt Paule Kremer mit einem Lachen. Dass dies tatsächlich so ist, wird sofort spürbar – und ist alles andere als selbstverständlich. Noch vor einem Jahr sah die Welt bei der Extremsportlerin nämlich ganz anders aus. Offen sprach sie im Sommer 2025 über ihre mentale Gesundheit, die es ihr damals nicht ermöglichte, die lange geplante Durchquerung des Nordkanals in Angriff zu nehmen. Es war eine Zeit voller Selbstzweifel. Der Gang ins Wasser wurde für die heute 38-Jährige plötzlich zur großen Hürde. 14 Stunden allein im Wasser schienen schlicht unmöglich.

Plötzlich ging nichts mehr

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