Paule Kremer

Warum die Luxemburger Ultrasportlerin in diesem Sommer nicht den Nordkanal durchschwimmt

34 Kilometer Wasser, 14 Grad kalt: Eigentlich wollte Paule Kremer in diesem Sommer schwimmend den Nordkanal durchqueren – ihre vierte Challenge der „Ocean’s Seven“. Doch wegen ihrer mentalen Gesundheit entschied sich die Ultraschwimmerin dagegen.

Von Nordirland bis nach Schottland wollte Paule Kremer schwimmen – doch wegen ihrer mentalen Gesundheit entschied sich die Schwimmerin dagegen

Von Nordirland bis nach Schottland wollte Paule Kremer schwimmen – doch wegen ihrer mentalen Gesundheit entschied sich die Schwimmerin dagegen Foto: privat / Grafik: Tageblatt

„Wenn man eine Challenge beendet hat, ist das schon wie so ein ‚High’“, erklärt Paule Kremer, eine von Luxemburgs bekanntesten Extremsportlern, die bis dato drei Meerengen der „Ocean’s Seven“ erfolgreich durchschwommen hat. „Diese ewige Suche nach mehr ist ein wenig das Problem des Sports, den ich mache, gefällt mir aber auch daran. Dafür muss man mit dem Kopf aber zu 100 Prozent dabei sein.“ Dass sie das nicht war, hat die Ultraschwimmerin in den letzten Wochen erkennen müssen und sich deshalb zu einem schweren Schritt entschieden. Ihre nächste große Herausforderung, die Durchquerung des Nordkanals zwischen Nordirland und Schottland – die bisher größte und auch anspruchsvollste Challenge –, die sie in diesen Tagen am liebsten hätte feiern wollen, hat sie abgesagt. Dabei hat sich ihr komplettes Leben in den vergangenen zwei Jahren fast ausschließlich darum gedreht.

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