Handball
Mehr als zwei Trumpfkarten: Der HBD setzt sich die höchsten Ziele
Am Kader hat sich beim HBD wenig verändert. Dafür soll sich im Spiel einiges weiterentwickeln. Trainer Dusko Bilanovic setzt sich und seiner Mannschaft „die höchsten Ziele“.
Ojié Etute ist mit seiner Wucht aus dem Rückraum nur schwer zu halten Foto: Editpress/Jeff Lahr
Mittlerweile kennt Dusko Bilanovic die Liga. In seiner ersten Saison beim HBD musste der Trainer nicht nur seine Mannschaft kennenlernen, sondern auch den luxemburgischen Handball. „Ich habe jetzt kapiert, wie alles funktioniert – dass man in einer Saison fünfmal gegen die gleiche Mannschaft spielen kann“, sagt er mit einem Schmunzeln. „Sowas war für mich vorher unmöglich.“
Sportlich blickt der 55-Jährige mit gemischten Gefühlen auf seine erste Saison an der Seitenlinie in Düdelingen zurück. „Wir haben guten Handball gezeigt, die Jungs haben über das ganze Jahr hart gearbeitet. Darauf bin ich stolz“, sagt Bilanovic. „Aber es bleibt ein bitterer Beigeschmack, weil wir nah dran waren am ersten Pokaltitel des Vereins seit 13 Jahren. Leider haben wir das Finale auf ein Tor gegen Esch verloren. Das tut weh.“