Handball
Licht im Lazarett: Diekirch will die Verletzten langsam aufbauen
Teilweise fehlten Diekirch-Coach Blagojce Krstev in der vergangenen Saison neun Spieler. Für die kommende Spielzeit gibt der ehemalige Champions-League-Spieler kein konkretes Ziel vor. Stattdessen möchte er die Verletzten langsam wieder aufbauen. Für den Nordmazedonier hat deshalb eines Priorität: Die Spieler sollen gesund bleiben – „erst dann können wir über Leistung sprechen“.
Diekirch-Coach Blagojce Krstev möchte die zahlreichen verletzten Spieler wieder langsam aufbauen Foto: Editpress/Fernand Konnen
Wenn Blagojce Krstev über die vergangene Saison sprechen muss, heißt es erst einmal tief durchatmen. „Ich kann kein Fazit machen“, sagt er. „Wir hatten viele verletzte Spieler und mussten junge Spieler ohne Erfahrung ins kalte Wasser schmeißen.“ Teilweise fehlten dem ehemaligen Kapitän der nordmazedonischen Nationalmannschaft neun Spieler – bei einem Kader von gerade einmal 16 Akteuren.
So brach sich unter anderem Jacek Luberecki zu Beginn der Saison den Fuß, Trainer-Sohn Andrijan riss sich das Kreuzband, Bogdan Stoean musste wegen Problemen am Bein kürzertreten, Borys Brukwicki verletzte sich am Meniskus und auch Yordi Rodriguez fiel früh in der Saison verletzungsbedingt zwei Monate aus. Im Januar kam zudem hinzu, dass die kapverdischen Nationalspieler Bruno Fernandes und Gilson Correia wegen des Afrika-Cups abgestellt wurden.