Sieg gegen Island

Luc Holtz: „Haben eine klare Vision und sind fokussiert“

Nationaltrainer Luc Holtz zeigte sich nach dem Island-Spiel am Freitagabend hochzufrieden. Die Einstellung und Leistung seiner Mannschaft haben gestimmt.

Leandro Barreiro und die FLF-Auswahl zeigten eine starke Reaktion nach dem 1:2 der Isländer

Leandro Barreiro und die FLF-Auswahl zeigten eine starke Reaktion nach dem 1:2 der Isländer Foto: Editpress/Jeff Lahr

Gut gelaunt kam Nationaltrainer Luc Holtz am Freitagabend nach dem 3:1-Sieg gegen Island in die Pressekonferenz. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Sieg, den drei Punkten, unserer Leistung und unserem Tabellenplatz“, sagte er, fand gleichzeitig aber auch kritische Worte. „Das 2:0 war eine kleine Befreiung. Wir hätten uns aber auch davor schon absetzen können, wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten. Das 2:1 der Isländer ist der einzige Wermutstropfen. Das Tor hätte nicht fallen dürfen. Denn man beginnt danach noch einmal zu zweifeln“, so der Nationaltrainer: „Die Reaktion darauf war aber fantastisch.“ Seine Spieler sind mental stark geblieben und erhöhten keine Minute nach dem Anschluss der Isländer auf 3:1. „Zufall war das nicht. Die Jungs wollten den Sieg unbedingt und haben die Ruhe bewahrt.“ 

Mit drei Siegen in Serie im Rücken sei auch das Selbstvertrauen gestiegen. „Die Mannschaft hat die ganze Zeit extreme Ruhe ausgestrahlt. Sie haben eine klare Vision und sind fokussiert.“

Island-Coach Age Hareide haderte nach dem Spiel derweil mit dem Elfmeter in der neunten Minute gegen seine Mannschaft. „Der Schiedsrichter hat das Spiel weiterlaufen lassen. Was hat der VAR danach gesehen, das der Schiedsrichter nicht gesehen hat? Das war ein schrecklicher Fehler. Wir haben versucht, das abzuschütteln, hat aber nicht richtig geklappt. Bei den zwei weiteren Gegentoren haben wir dann Fehler gemacht.“ Hareide hatte aber auch lobende Worte für Luxemburg übrig. „Sie haben eine gute Energie im Team, sind gut organisiert und verteidigen sehr gut.“

Holtz seinerseits sagte über die umstrittene Schiedsrichterentscheidung: „Ich habe gehört, dass der Trainer auf der Gegenseite die Schiedsrichter kritisiert hat. Das gehört aber dazu. Ich glaube, dass der VAR nicht das Spiel entschieden hat.“ Den Blick hat der FLF-Coach bereits nach vorne gerichtet: „Wir haben jetzt zehn Punkte. Wenn ich ein Ziel festlegen muss, ist es klar der zweite Platz.“ 

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