Tischtennis
Linger besiegt Titelverteidiger Hostert/Folschette
Nach seiner 0:6-Niederlage letzte Woche in Berburg spielte Linger am Sonntag wie verwandelt auf und leistete sich den Luxus, Hostert/Folschette die erste Saisonniederlage zuzufügen und den Abstand zum Titelverteidiger auf einen Punkt zu verkürzen. Ebenfalls 19 Zähler auf dem Konto hat Howald, nach seinem knappen Heimsieg gegen Berburg.
Zoltan Fejer-Konnerth (Bild) holte mit Christian Kill im Doppel den gewinnbringenden Punkt Foto: Editpress/Gerry Schmit
Vor eigenem Publikum startete Linger optimal ins Spitzenduell. Im vorderen Paarkreuz setzte sich Zoltan Fejer-Konnerth in vier Sätzen gegen Jan Zibrat durch und Gilles Michely gestand dem Ranglistenersten Gleb Shamruk ebenfalls nur einen Satzgewinn zu. Christian Kill baute die Führung gegen Kevin Kubica auf 3:0 aus. Am Nebentisch konnte Irfan Cekic gegen Jim Cloos auf 1:3 aus Sicht des Pokalsiegers verkürzen. Nach der Pause gewann Fejer-Konnerth das Topspiel gegen seinen früheren Teamkollegen Shamruk mit 11:9 im Entscheidungssatz. Die Gäste konnten zwar noch auf 3:5 verkürzen, doch der ehemalige deutsche Nationalspieler krönte seine Leistung mit dem siegbringenden Punkt im Doppel, an der Seite von Kill, gegen das Duo Zibrat/Kubica (3:0).
Bei seinem Gastspiel auf dem „Holleschbierg“ konnte Berburg nicht an seine Leistung der Vorwoche anknüpfen. Zur Pause lag der Finalist der vergangenen Saison bereits mit 1:3 im Hintertreffen. Der DT Howald, der bislang eine ausgezeichnete Saison spielt, gab lediglich zwei Spiele ab. Aaron Sahr und Marc Dielissen waren chancenlos gegen Tom Scholtes, der als Einziger seiner Formation überzeugen konnte. Im vorderen Paarkreuz waren die Berburger Leandro Fuentes und David Henkens gegen Benjamin Rogiers und Leo Vekic, die ihren Gegnern insgesamt nur drei Satzgewinne zugestanden, chancenlos.
In der dritten Begegnung wurde Reckingen seiner Favoritenrolle, in einem spannenden Duell gegen seinen Nachbarn Lintgen, gerecht. Knackpunkt der Partie war der 3:0-Sieg des Ranglistenzweiten Thomas Keinath gegen Gaëtan Swartenbrouckx, die Nummer drei der nationalen Hierarchie. Den siegbringenden Zähler holte das Doppel Keinath/Aaron Vallbracht mit seinem Fünf-Satz-Sieg gegen die Gebrüder Philip und Max Theisen.
Im Play-down konnte sich Flaxweiler in eigener Halle überraschend deutlich mit 6:2 gegen Echternach durchsetzen und seinen Gegner damit an der Tabellenspitze ablösen. Die beiden einzigen Punktgewinne für die Gäste holte Cédric Merchez, jeweils ohne Satzverlust, gegen Kevin Mertes und Evgheni Dadechin. In der zweiten Begegnung setzte sich Esch Abol gestern mit dem gleichen Ergebnis gegen Lenningen durch. Dabei bewies das Quartett aus dem Süden Nervenstärke und gewann vier Spiele in der Verlängerung.