Cyclocross-WM
Lebensmittelvergiftung im Hotel: Bettendorff und drei weitere FSCL-Radsportler krank
Nur einen Tag nach der Teamstaffel bei der Cyclocross-Weltmeisterschaft in Hulst haben sich vier Luxemburger Fahrer eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Dies teilte die FSCL am Samstagmorgen mit. Auch vier belgische Athleten sind betroffen.
June Nothum, Lennox Papi und Marie Schreiber fuhren sich gestern nach der Team-Staffel aus Foto: Editpress/Denis Bastien
Am Samstagmorgen ging die Nachricht ein, dass „mindestens drei Fahrer aus unseren Reihen sowie vier belgische Fahrer, die im selben Hotel untergebracht sind“ erkrankt seien. Das teilte die FSCL mit. Auf luxemburgischer Seite betrifft dies Juniorin June Nothum, Junior Ben Fleming und die U23-Fahrerin Layla Barthels. Laut FSCL sollen sich alle eine Lebensmittelvergiftung zugezogen haben. Nothum, deren erstes WM-Rennen am Samstag um 11.00 Uhr hätte starten sollen, wird nicht an den Start gehen. Die beiden anderen erkrankten Luxemburger haben ihre Rennen erst am Sonntag, ihr Einsatz ist derzeit noch ungewiss.
Am Samstag steht außerdem um 13.00 Uhr das U23-Rennen der Männer auf dem Programm. Hier gab die FSCL bereits Entwarnung: „Lennox (Papi) ist nicht krank. Er geht an den Start.“ Um 15.00 Uhr folgt zudem das Elite-Rennen der Frauen mit Marie Schreiber.
Etwas später äußerte sich auch der belgische Verband: „Zita Peeters (Juniorinnen), Shanyl De Schoesitter (U23 Frauen), Kay De Bruyckere (U23 Männer) und Julie Brouwers (Elite Frauen) werden an diesem Wochenende aufgrund einer Erkrankung nicht an den Wettkämpfen der Cyclocross-Weltmeisterschaften in Hulst (Niederlande) teilnehmen können.“
Um kurz vor zehn Uhr am Samstag gab es dann die nächste Hiobsbotschaft der FSCL. „Loïc Bettendorff ist auch erkrankt“, schrieb der Verband. Das Rennen der Männer-Elite soll am Sonntag um 15.00 Uhr ausgetragen werden.