Tischtennis
Spitzenspiel steht in Linger im Blickpunkt
Der frisch gebackene Pokalsieger Hostert/Folschette fährt am Sonntag als Favorit zum Spitzenspiel nach Linger. Zur gleichen Zeit wollen die beiden Tabellenletzten Reckingen und Lintgen ihren Rückstand zur ersten Tabellenhälfte verkürzen. Die Neuauflage des letztjährigen Halbfinals zwischen Howald und Berburg steht bereits heute an.
Gilles Michely und Linger wollen die schwache Vorstellung gegen Berburg vergessen machen Foto: Editpress/Gerry Schmit
Nach einem beschwerlichen Saisonbeginn scheint die Mannschaft aus Berburg zum richtigen Zeitpunkt zu ihrer Bestform zu finden. Am vergangenen Wochenende ließ das Quartett um Leandro Fuentes mit seinem Kantersieg gegen den Tabellenzweiten Linger aufhorchen. Auf dem „Holleschbierg“ wird es für den Vorjahresfinalisten allerdings kein leichtes Unterfangen, einen weiteren Sieg einzufahren.
Das sieht auch Leo Vekic, der spielstarke Neuzugang aufseiten des Gastgebers, so: „Wir haben in den letzten Wochen gute Resultate erzielt und gehen mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel. Jeder von uns ist aktuell gut in Form, auch Benjamin (Rogiers) hat zuletzt stark aufgespielt. Ich sehe uns leicht favorisiert, doch mit dem klaren 6:0-Erfolg gegen Linger hat Berburg definitiv ein Zeichen gesetzt. Ich rechne mit einem engen und spannenden Spiel.“
Linger will sich zurückkaufen
Vor eigenem Publikum will Linger sich für die schwache Vorstellung in Berburg rehabilitieren. Ob dies ausgerechnet gegen den Topfavoriten gelingen wird, ist jedoch fraglich. Dennoch blickt Routinier Gilles Michely dem Duell gegen Hostert/Folschette zuversichtlich entgegen.
„Die Halbfinalniederlage im Pokal gegen Howald war in der Tat ein kleiner Rückschlag. Wir konnten uns nichts vorwerfen, da es einfach ein sehr knappes Spiel war. Die Niederlage gegen Berburg am vergangenen Sonntag lag uns allerdings noch etwas im Magen. Jetzt ist es aber Zeit, das hinter uns zu lassen, um wieder in die richtige Spur zu finden“, so der mehrmalige Landesmeister mit Blick auf das Duell gegen den amtierenden Champion.
„Hostert/Folschette ist sicherlich favorisiert, aber sie sind schlagbar. Wenn wir so auftreten wie gegen Berburg, dann gewinnen wir keinen Satz. Spielen wir jedoch an unserem Maximum, dann haben wir mit unseren Zuschauern im Rücken durchaus eine Chance. Die wenigen Möglichkeiten, die man gegen Hostert/Folschette bekommt, muss man dann aber konsequent nutzen. Das hat uns im Hinspiel gefehlt.“
Wenn wir so auftreten wie gegen Berburg, dann gewinnen wir keinen Satz
Gilles Michely
Linger
In der dritten Begegnung geht Reckingen als Favorit ins Nachbarschaftsduell gegen Schlusslicht Lintgen. In der Vorrunde hatte die Formation um Thomas Keinath ohne den damals verletzten Gene Wantz allerdings mit 4:6 den Kürzeren gezogen.
Im Play-down treffen mit Flaxweiler und Echternach die beiden derzeit formstärksten Teams aufeinander. Dabei wird Aufsteiger Flaxweiler versuchen, seinen Hinspielerfolg (6:3) gegen den Spitzenreiter zu wiederholen. Ein Duell auf Augenhöhe ist auch in der Sonntagspartie zwischen Lenningen und Esch Abol zu erwarten.