Tischtennis
Glatter 4:0-Finalsieg: Hostert/Folschette feiert den dritten Pokalerfolg in Serie
Hostert/Folschette hat sich ham Sonntag sehr souverän mit einem 4:0-Sieg über Howald den dritten Pokalsieg in Folge gesichert. Bei den Damen wurde Düdelingen seiner Favoritenrolle gerecht.
Groß war die Freude bei Hostert/Folschette nach dem Pokalsieg Fotos: Editpress/Fernand Konnen
Um kurz vor 17 Uhr schien das Pokalfinale der Herren schon so gut wie entschieden. Nach einer Stunde Spielzeit jubelte Kevin Kubica entschlossen über seinen 3:1-Erfolg gegen Marc Dielissen – und gleichzeitig die 3:0-Führung für Hostert/Folschette gegen Howald. Von da an richteten sich die letzten Howalder Hoffnungen auf Benjamin Rogiers, dessen Begegnung gegen Gleb Shamruk bereits im Gange war, als Kubica mit den mitgereisten Hostert/Folschetter Fans seinen Sieg bejubelte.
Doch auch Rogiers tat sich an diesem Sonntag schwer. Das Duell der beiden Nummer-eins-Spieler ihrer Teams entschied Gleb Shamruk mit 3:1 für sich – und somit bejubelte Hostert/Folschette um 17.11 Uhr den dritten Pokalsieg in Folge. „Ich könnte jetzt wirklich wieder heulen“, sagte Kevin Kubica und verdeutlichte damit direkt die Bedeutung dieses Erfolgs. „Das alles macht etwas mit mir. Ich werde jetzt 40 Jahre alt und habe so lange gegen den Abstieg gekämpft. Seit ich hier in Hostert bin, spielen wir um Meisterschaft und Pokalsieg. Das hier ist der Lohn der harten Arbeit.“
Howald gewinnt Halbfinal-Krimi
Im Halbfinale schlug Hostert/Folschette Berburg mit 4:1, im Finale folgte dann der glatte 4:0-Erfolg. Das Team wurde seiner Favoritenrolle gerecht, doch ganz so einfach, wie es scheint, war es nicht: „Unser Präsident hat eben schon gesagt: Heute (Sonntag) war es schwerer als gestern (Samstag). Aber wir haben die 50:50-Spiele gewonnen. Dieser Sieg ist keine Routine – es ist harte Arbeit.“ Vor allem die Nummer eins Gleb Shamruk und die Nummer zwei Jan Zibrat legten die Grundsteine für den Erfolg. Beide marschierten quasi durch das Wochenende, Zibrat verlor dabei nicht einmal einen Satz. Insgesamt ist dieser dritte Pokaltitel in Folge ein großes Ausrufezeichen, das Hostert/Folschette setzt – und dürfte der Mannschaft auch im Kampf um den Meistertitel zusätzliches Selbstvertrauen geben.
Jan Zibrat ist aktuell in Topform
Ein Wochenende mit ganz unterschiedlichen Gefühlen erlebte hingegen Finalist Howald. Noch am Samstag hatte sich das Team nach einem wahren Krimi gegen Linger für das Finale qualifiziert. Nachdem es nach den Einzelspielen 3:3 gestanden hatte, musste die Entscheidung im Doppel fallen. Während für Howald Benjamin Rogiers und Leo Vekic antraten, schickte Linger das erfahrene Duo Zoltan Fejer-Konnerth/Gilles Michely in die Partie. Auch hier bot sich den Zuschauern in der Coque ein wahrer Krimi. Die Entscheidung fiel im fünften Satz, in dem die Howalder die Nerven behielten und den Finaleinzug feierten.
Umso größer war jedoch die Enttäuschung am Sonntag, als man sich im Finale klar geschlagen geben musste. „Ein verlorenes Finale ist verloren“, ließ sich Marc Dielissen trotz eines starken Halbfinals seines Teams nichts schönreden. „Ich kann mich nur an die Jahre erinnern, in denen wir das Finale gewonnen haben. Das war 2020 und 2022. Die Jahre, in denen ich Zweiter wurde, weiß ich nicht mehr.“
Düdelingen bei den Damen erfolgreich
Dielissen selbst musste sich im Halbfinale Christian Kill mit 1:3 und Gilles Michely mit 0:3 geschlagen geben. Im Finale folgte eine 1:3-Niederlage gegen Kubica. „Im Endeffekt hatten wir das Halbfinale gewonnen. Es ist natürlich enttäuschend, wenn man die eigenen Spiele verliert, aber das steht bei mir nicht im Vordergrund. Dass wir gegen Linger gewonnen haben, war wirklich stark – gegen sie zu gewinnen, ist sehr schwierig. Die Enttäuschung heute ist trotzdem groß. Das müssen wir erst einmal wegstecken, aber nächstes Wochenende geht es schon weiter.“
Bei den Damen wurde Düdelingen seiner Favoritenrolle gerecht. Im Halbfinale gewann das Team mit 4:1 gegen Hostert/Folschette und traf im Finale auf Reckingen, das sich zuvor mit 4:3 gegen Howald durchgesetzt hatte. Im Endspiel gewann zunächst Egle Tamausauskaite mit 3:0 gegen Marie Schoellen, ehe Martine Simon durch ein 3:1 gegen Nora Cattazzo für Reckingen ausglich. Durch Erfolge von Finja Hansen über Aline Kuffer (3:0), Tamausauskaite über Simon (3:2) und Cattazzo über Kuffer (3:0) feierte Düdelingen schließlich die erfolgreiche Verteidigung des Pokaltitels.
Die Düdelinger Damen feierten die Verteidigung des Pokals
Im Überblick
Coupe de Luxembourg Seniors:
Finale:
Howald - Hostert/Folschette 0:4
Benjamin Rogiers - Jan Zibrat 0:3
Leo Vekic - Gleb Shamruk 1:3
Marc Dielissen - Kevin Kubica 1:3
Benjamin Rogiers - Gleb Shamruk 1:3
Halbfinale:
Hostert/Folschette - Berburg 4:1
Howald - Linger 4:3
Coupe des Dames:
Finale:
Düdelingen - Reckingen 4:1
Egle Tamasauskaite - Marie Schoellen 3:0
Nora Cattazzo - Martine Simon 1:3
Finja Hansen - Aline Kuffer 3:0
Egle Tamasauskaite - Martine Simon 3:2
Nora Cattazzo - Aline Kuffer 3:0
Halbfinale:
Reckingen - Howald 4:3
Hostert/Folschette - Düdelingen 1:4
Coupe des Jeunes:
Préizerdaul - Reckingen 3:4
Teens-Cup:
Düdelingen - Bartringen 0:4
Kids-Cup:
Ell - Howald 4:2
Coupe Frantz Think:
Bissen - Roodt 3:4
Coupe Félix Felten:
Bartringen - Esch/Abol 0:5
Coupe Julien Mersch:
Bech - Habscht 4:2