Paralympics

Ein luxemburgischer Kader mit viel Potenzial

Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Paralympics in Mailand/Cortina hat das Luxemburgische Paralympische Komitee seinen Kader für das Jahr 2026 bekannt gegeben. Der Fokus liegt eindeutig auf den Sommersportarten; der Versuch einer Teilnahme mit einem Curling-Team bei den Winterspielen in Italien kam diesmal noch zu früh.

17 talentierte Athleten des LPC Kaders in Sportkleidung bei Gruppenfoto mit Potenzial für Wettkämpfe

Ein Kader mit viel Potenzial: Die 17 Athleten des LPC Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Im Paralympics-Jahr 2024 stellte das Luxemburgische Paralympische Komitee (LPC) erstmals einen Kader auf. Vor den Spielen in Paris wurden zunächst neun Para-Athleten in die verschiedenen Kader aufgenommen, im Folgejahr stieg diese Zahl auf zwölf. Am Donnerstag stellte der Sportdirektor des LPC, Marc Kiefer, im Beisein von Sportministerin Martine Hansen sowie Vertretern des COSL, des Luxembourg Institute for High Performance in Sports und verschiedener Sportverbände die Nominierungen vor.

Insgesamt fanden 17 Sportler aus acht verschiedenen Sportarten Berücksichtigung in einem der drei Kader. Im Elitekader, für den ein gutes Weltranking sowie die Möglichkeit der Teilnahme an Weltmeisterschaften und den Paralympics Voraussetzung sind, befinden sich zwei Para-Sportler: der Trap-Schütze Steve Nothum und der Tischtennisspieler Matteo Scuto. Beide konnten bereits auf hohem Niveau auf sich aufmerksam machen.

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