„Die generelle Denkweise muss sich ändern“
Rennfahrerin Doriane Pin: Vier Jobs und ein großes Ziel
Doriane Pin zählt zu den spannendsten Nachwuchstalenten im internationalen Motorsport. Die junge Französin gewann im vergangenen Jahr unter den Fittichen von Mercedes-AMG den Titel in der F1 Academy – der Damen-Serie, die im Rahmen der Formel 1 ausgetragen wird. Im April dieses Jahres folgte der nächste Meilenstein: In Silverstone durfte sie erstmals ein Formel-1-Auto aus der Saison 2021 von Mercedes pilotieren.
Doriane Pin will es mit harter Arbeit ganz nach oben schaffen Foto: Norbert Nickels/Marie-Jo Nickels
Von allen Rennfahrern ist die 22-Jährige seit diesem Monat wohl die meistbeschäftigte überhaupt. Denn sie hat nicht weniger als vier verschiedene Arbeitgeber: Sie fährt die ELMS-Serie und die 24 Stunden von Le Mans für Duqueine in einem LMP2-Oreca, zudem ist sie als Test- und Entwicklungsfahrerin für Mercedes in der Formel 1, Peugeot in der WEC und neuerdings auch für Citroën in der Formel E tätig. Anlässlich des WEC-Laufs in Spa und des E-Prix von Monaco erhielt das Tageblatt die Gelegenheit, an Medienrunden von Peugeot und Citroën teilzunehmen, in denen sich die bodenständige Französin zu den unterschiedlichsten Themen äußerte.
Tageblatt: Wann haben Sie eigentlich beschlossen, Rennfahrerin zu werden?