Tour de France
Unangekündigte Dopingkontrollen, Hitze-Debatte und die eigene Leistung: Alex Kirsch zieht Bilanz
Alex Kirsch hat sich bei der Tour de France bislang äußerst offensiv präsentiert. Auf der vierten Etappe schaffte er den Sprung in die Ausreißergruppe, auf der 13. Etappe setzte er sich rund 25 Kilometer lang an die Spitze des Rennens, ehe die Flucht wieder eingeholt wurde. Am zweiten Ruhetag blickt der 34-Jährige im Gespräch mit dem Tageblatt auf seine bisherige Tour zurück – und spricht über nächtliche Dopingkontrollen, die extreme Hitze und den Platz der Frankreich-Rundfahrt im Rennkalender.
Alex Kirsch zeigt sich bei der Tour de France bislang sehr offensiv und aggressiv Foto: AFP/Loic Venance
Tageblatt: Alex Kirsch, wie fühlen Sie sich körperlich nach zwei Wochen Tour?
Alex Kirsch: Heute fühle ich mich sehr gut (lacht). Es tut gut, mal einen Tag gemütlicher angehen zu lassen. Eine gewisse Müdigkeit verspüre ich schon. Aber grundsätzlich sind wir darauf vorbereitet, drei Wochen zu fahren. Es ist lustig, weil jeder Fahrer, mit dem ich spreche, sagt, dass er richtig müde sei. Trotzdem fahren wir teilweise schneller als in der ersten Woche.