Tischtennis
2. Play-off-Runde: Kantersiege für Hostert/Folschette und Berburg
Nach der erfolgreichen Verteidigung der Coupe de Luxembourg hat Hostert/Folschette seinen Siegeszug auch in der Meisterschaft fortgesetzt. Am zweiten Spieltag des Play-offs wurde der Titelverteidiger seiner Favoritenrolle in Lintgen gerecht. Durch den Erfolg des DT Howald gegen Reckingen schloss das Team vom „Holleschbierg“ in der Tabelle zum Zweitplatzierten Linger auf, der überraschend deutlich in Berburg unterlegen war.
Die Mannschaft aus Hostert/Folschette ist 7derzeit das Maß der Dinge Foto: Editpress/Fernand Konnen
Berburg fand am Sonntag, nach einem schwierigen Saisonbeginn, zu alter Stärke zurück. Vor eigenem Publikum gestand die Mannschaft um Leandro Fuentes den Routiniers Zoltan Fejer-Konnert, Gilles Michely, Christian Kill und Jim Cloos nicht den geringsten Punktgewinn zu. Mit dieser perfekten Vorstellung dürfte der Vizemeister genügend Selbstvertrauen für die entscheidende Phase der Meisterschaft getankt haben.
Weitaus spannender verlief die Partie zwischen Howald und Reckingen. Nach logischen Ergebnissen ging es mit dem Zwischenstand von 2:2 in die Pause. Anschließend konnte sich der Gastgeber durch Drei-Satz-Siege von Benjamin Rogiers (gegen Thomas Keinath) und Aaron Sahr (gegen Gene Wantz) absetzen. Reckingen machte seinen Rückstand durch Siege von Aaron Vallbracht und Luca Elsen, im hinteren Paarkreuz gegen Leo Vekic (3:1) und Marc Dielissen (3:2), wett. Das bessere Ende hatte dann doch der Gastgeber, nach einem Drei-Stunden-Krimi, für sich. Der Pokalfinalist bewies Nervenstärke und gewann beide Doppel im fünften Satz.
Esch Abol tief im Abstiegskampf
Die Mannschaft aus Lintgen, die es Anfang der Saison fertiggebracht hatte, dank Gaëtan Swartenbroeckx und Robin Saudemont einen Punkt aus Folschette zu entführen, stand diesmal vorzeitig auf verlorenem Posten. Beim Einspielen hatte sich Swartenbrouckx eine Verletzung an der Hüfte zugezogen, die ihn, beim Stand von 3:6 im ersten Satz gegen Jan Zibart, zur Aufgabe zwang. Saudemont, der diesmal im vorderen Paarkreuz aufschlug, musste die Überlegenheit von Gleb Shamruk und Jan Zibrat in drei Durchgängen anerkennen. Die beiden einzigen Satzgewinne für den Tabellensechsten, der sich mit 0:6 gegen den Liga-Primus geschlagen geben musste, holten die Gebrüder Philip und Max Theisen gegen Kevin Kubica und Irfan Cekic.
Nach der Niederlage in Echternach befindet sich Esch Abol, das sich vor der Saison die Qualifikation für das Titel-Play-off vorgenommen hatte, jetzt mitten im Abstiegsstrudel. Spieler des Tages aufseiten der Abteistädter war Cédric Merchez, der neben seinen beiden Einzeln gegen Olivier Joannës (3:0) und Soroosh Amiri Nia (3:2), auch im Doppel an der Seite von Traian Ciociu gegen das Duo Amiri Nia/Kempfer mit 3:2 siegreich blieb. In der zweiten Begegnung holte Flaxweiler wichtige Punkte gegen den Abstieg im Nachbarschaftsduell gegen Lenningen.