Parlament

„déi gréng“ fordern strengere Regeln für E-Roller – grünes Licht für GovSat 2

Die Grünen fordern strengere Regeln für E-Roller, während das Parlament eine Kulturbeobachtungsstelle beschließt und grünes Licht für den Hightech-Satelliten GovSat 2 gibt.

Anstieg der Unfälle mit elektronischen Kleinstfahrzeugen in Luxemburg von 11 (2021) auf 42 (2024)

Die Unfälle mit elektronischen Kleinstfahrzeugen haben sich in luxemburg von elf im Jahr 2021 auf 42 im Jahr 2024 erhöht Foto: Monika Skolimowska/dpa

E-Roller haben vor allem in Städten einen immer größeren Anteil unter den Mobilitätsmitteln. In Deutschland sind mittlerweile knapp eine Million der Fahrzeuge unterwegs. In Luxemburg gibt es keine genauen Verkaufszahlen, wohl aber Unfalldaten. Auf die Frage des Abgeordneten Meris Sehovic („déi gréng“) antwortet Transportministerin Yuriko Backes (DP), dass sich die Unfälle mit elektronischen Kleinstfahrzeugen von elf im Jahr 2021 auf 42 im Jahr 2024 erhöht haben. Darunter fielen jedoch auch Segways oder elektrische Skateboards.

Sehovic fordert eine strengere Regulierung. „Man braucht keinen Helm, Scooter müssen nicht angemeldet werden und es gibt kein gesetzliches Mindestalter.“ Besonders Letzteres sei in den Nachbarländern bereits der Fall. Ministerin Backes fordert eine einheitliche europäische Regelung und appelliert an die Eltern. Zunächst müsse man diese für die Gefahren der E-Roller sensibilisieren.

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