Ansteckung in Luxemburg

Zwei B.1.1.7-Fälle ohne Verbindungen zu Großbritannien oder anderen Reisen

Die infektiösere, zuerst in Großbritannien gefundene Coronavirus-Variante B.1.1.7 könnte sich in Luxemburg ausbreiten. Gegenüber dem Tageblatt bestätigt das Gesundheitsministerium: Zwei der sechs B.1.1.7-Fälle in Luxemburg gingen keine Verbindungen zu Großbritannien oder andere Reisen voraus. „Die Quelle ist nicht bekannt“, schreibt die Behörde. 

Das „Laboratoire national de la santé“ (LNS) in Düdelingen will Coronatests schneller sequenzieren. Mit den Analysen können Rückschlüsse gezogen werden, welche Viren-Varianten in Luxemburg kursieren.

Das „Laboratoire national de la santé“ (LNS) in Düdelingen will Coronatests schneller sequenzieren. Mit den Analysen können Rückschlüsse gezogen werden, welche Viren-Varianten in Luxemburg kursieren. Archivfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Bei sechs Menschen in Luxemburg ist inzwischen die britische Coronavirus-Variante B.1.1.7 festgestellt worden. Bei vier von ihnen konnten die Behörden die Ansteckung auf Großbritannien zurückführen. Es handelt sich dabei um „eine Person, die aus dem Vereinigten Königreich zurückgekommen ist, und drei Personen, die in engem Kontakt mit einer Person, die aus dem Vereinigten Königreich zurückgekommen ist, gestanden haben“, erklärt eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in einer Antwort auf eine Tageblatt-Anfrage am Freitagmittag. 

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