Chamber

Wo auch weiterhin Fragen bleiben: Caritas-Kommissionssitzung bringt wenig neue Erkenntnisse

Ganz Luxemburg hat mehr Fragen als Antworten zum Caritas-Skandal. Fragen, auf die es am Montag in einer Sitzung von gleich sechs Parlamentsausschüssen auch nur sehr begrenzt Antworten gab.

Volles Haus in der Chamber: Im Plenarsaal blieben bei der Caritas-Ausschusssitzung fast keine Plätze leer

Volles Haus in der Chamber: Im Plenarsaal blieben bei der Caritas-Ausschusssitzung fast keine Plätze leer Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Sechs Parlamentsausschüsse und fünf Minister sind am Montagmittag im Plenarsaal der Chamber zusammengekommen. Premierminister Luc Frieden, Finanzminister Gilles Roth, Ministerin für soziale Sicherheit Martine Deprez (alle CSV), Familienminister Max Hahn und Bildungsminister Claude Meisch (beide DP) waren in der Kommission zugegen, um auf etwaige Fragen der Abgeordneten zu antworten. Gründe dafür gab es reichlich. 61 Millionen, um genau zu sein. Fast auf den Tag genau zwei Monate, nachdem die Affäre publik geworden ist, wartet die Chamber, wie der Rest der Öffentlichkeit auch, auf Antworten auf dringende Fragen. Eine von den Oppositionsparteien vorgeschlagene Spezial-Kommission in der Chamber wird es wohl nicht geben. Das ließ CSV-Fraktionspräsident Marc Spautz im Anschluss an die Sitzung durchblicken.

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