Erziehung

Von Cybermobbing bis zu Handgreiflichkeiten: Gewalt an Schulen nimmt zu

Die Berichte über Fälle von Jugendkriminalität und die Ergebnisse einer Umfrage der Lehrergewerkschaft SEW/OGBL sind besorgniserregende Signale. Ob Maßnahmen in den Bildungseinrichtungen oder die Reform von Jugendschutz- und Jugendstrafrecht Abhilfe schaffen, bleibt abzuwarten.

Schulhof-Szene zeigt Kinder in Konflikt, Symbol für Mobbing und Machtkämpfe unter Schülern.

Auf dem Schulhof geht es oft um die Macht des Stärkeren – von Mobbing bis zur körperlichen Auseinandersetzung Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Prügeleien auf dem Schulhof sind nicht neu, auch Mobbing nicht in Bildungseinrichtungen. Nicht ganz so lange hingegen gibt es Phänomene wie Cybermobbing beziehungsweise Cyber-Bulling, also digitale Gewalt. Die Empörung darüber ist groß und berechtigt, so wie etwa nach einem Fall in Bonneweg vor einigen Monaten, der längst nicht der einzige war. Die entrüsteten Reaktionen verhallen mit der Zeit – bis zum nächsten Fall.

Das heißt nicht, dass es nichts geben würde gegen diese bedenkliche Entwicklung. Entsprechende Anlaufstellen sind vorhanden. Trotzdem soll die Zahl der Gewalttaten unter Jugendlichen zugenommen haben. Diese Entwicklung bleibt nicht auf Luxemburg beschränkt, auch die Nachbarländer verzeichnen einen Anstieg von Jugendgewalt, wie jüngste Zahlen aus Belgien, Frankreich und Deutschland zeigen.

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