Mobbing und Entlassungen
Universität Luxemburg sieht sich mit neuen Vorwürfen konfrontiert – und bestreitet systemisches Problem
Pünktlich zum Schulbeginn haben Studenten vor der Chamber protestiert. Der Grund: autokratische Zustände hinter den Kulissen und Belästigungsvorwürfe an der Universität Luxemburg. Eine ehemalige Mitarbeiterin der Uni hat sich seitdem ans Tageblatt gewandt. Ihre Äußerungen erhärten den Verdacht.
An der Universität Luxemburg sollen autokratische Zustände herrschen Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Was für Zustände herrschen hinter den Fenstern des grau-gläsernen Turms auf Belval, der die Verwaltung der Universität Luxemburg beheimatet? Diese Frage wirft ein anonymer Protest zur Rentrée vor der Chamber auf. Eine ehemalige Mitarbeiterin der Universität hat eine klare Antwort: Mobbing und Belästigung sind an der Tagesordnung. Sie möchte ihren Namen nicht in der Zeitung lesen, ist der Redaktion jedoch bekannt. Sie befürchtet, dass die Universität ihre Jobsuche zukünftig erschweren könnte. Gegenüber dem Tageblatt berichtet sie von Mobbing in der Uni-Verwaltung, das bis hin zu ihrer Entlassung geführt hat. Kein Einzelfall, wie sich herausstellt.