„Illegal und moralisch verwerflich“
Transfer von Caritas zu HUT: OGBL zieht vor Gericht
OGBL-Präsidentin Nora Back zeigte Solidarität bei der Demonstration der Caritas-Mitarbeiter am vergangenen Freitag Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Der OGBL zieht im Kontext des Transfers der Caritas-Aktivitäten zur neuen Organisation „Hëllef um Terrain“ (HUT) vor Gericht. Das teilte die Gewerkschaft am Dienstagmorgen auf ihrer Facebookseite mit. Der Umgang mit dem Transfer wurde bereits von mehreren Seiten scharf kritisiert (das Tageblatt berichtete). OGBL-Präsidentin Nora Back nennt die neuen HUT-Verträge „illegal und moralisch verwerflich“. Die Verträge, die die Caritas-Nachfolgestruktur den Noch-Mitarbeitern der NGO vorlege, seien „schlimm“, sowohl von der Form als auch vom Inhalt her, so Back. Die Arbeitsbedingungen würden sich im Vergleich zur Caritas verschlechtern. Menschen, die vorher zu normalen Bürozeiten gearbeitet hätten, hätten nun Wochenendarbeit in ihren Verträgen stehen. Während früher nur die Mitarbeiter, die mit Kindern arbeiten, Nachtschichten vertraglich festgelegt hätten, tauche das nun bei allen auf, sagt Back.