Regionale Wirtschaft

Telearbeit löst in Sachen Grenzgänger nicht alle Probleme, aber sehr viele 

Auf dem Balkon zu Hause sitzen und arbeiten: Digitalisierung und als deren Konsequenz die Telearbeit machen das möglich. Zwangsweise verordnet, ist Homeoffice bei vielen in den letzten beiden Jahren zur Gewohnheit geworden. Seit dem 1. Juli 2022 jedoch ist Schluss damit. Vor allem deutsche Grenzgänger müssen zurück ins Büro. Sie genießen die geringste Zahl an steuerfreien Homeoffice-Tagen. Aspekte wie das Klima kommen in der Debatte gar nicht vor.

So könnte es aussehen, wenn die Telearbeit geregelt wäre … Für viele ist dies in den vergangenen zwei Jahren zur Gewohnheit geworden. Zwangsweise verordnet. Nach Aufhebung der Sonderregelungen sind deutsche Grenzgänger allerdings gegenüber ihren belgischen und französischen Kollegen, was die Steuerfrage angeht, benachteiligt. 

So könnte es aussehen, wenn die Telearbeit geregelt wäre … Für viele ist dies in den vergangenen zwei Jahren zur Gewohnheit geworden. Zwangsweise verordnet. Nach Aufhebung der Sonderregelungen sind deutsche Grenzgänger allerdings gegenüber ihren belgischen und französischen Kollegen, was die Steuerfrage angeht, benachteiligt.  Foto: Editpress/Julien Garroy

Das Thema brennt. Das zeigt die aktuell noch laufende Petition Nummer 2384, die in Rekordzeit 12.500 Unterschriften gesammelt hat. Sie fordert zwei Tage Homeoffice für Grenzgänger. Gerade für deutsche Grenzgänger würde das allerdings recht schnell Ärger bedeuten – im Hinblick auf Steuern und Sozialabgaben. Dabei ist es eine statistisch belegte Tatsache, dass Luxemburg in puncto Homeoffice oder Télétravail eine absolute Ausnahme ist.

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