Indextranche

Symbolischer Protest des OGBL: „Bei weiterer Indexmanipulation bewegen wir uns Richtung Großdemo“

Der OGBL hat am Freitag öffentlichkeitswirksam vor dem Staatsministerium demonstriert. Nicht zufällig hat die Protestaktion am 1. Juli stattgefunden. Die Gewerkschaft wolle Präsenz bei denjenigen zeigen, die die Indexmanipulation zu verantworten haben – und warnt vor einer weiteren Indexverschiebung.

Mit erhobenen Fahnen für den Index: Die Protestaktion des OGBL vor dem Staatsministerium

Mit erhobenen Fahnen für den Index: Die Protestaktion des OGBL vor dem Staatsministerium Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Der OGBL hat am Freitag vor dem Staatsministerium auf dem Clairefontaine-Platz demonstriert. „Wir protestieren am ersten Tag des Monats, an dem den Menschen die Indextranche verwehrt wird und sie somit an Kaufkraft verlieren“, sagte OGBL-Präsidentin Nora Back im Gespräch mit dem Tageblatt. „Wir wollen symbolisch Präsenz bei denjenigen zeigen, die diesen Kaufkraftverlust zu verantworten haben.“ Deswegen sei der OGBL nicht nur vor dem Staatsministerium präsent, sondern auch symbolisch vor einigen Unternehmen in Luxemburg, die ohne Problem den Index hätten ausbezahlen können, meinte Back. „2,2 Millionen Euro kostet die Indextranche die Arbeitnehmer pro Tag – eine Summe, die nun den Unternehmen geschenkt werde“, sagte die Gewerkschafterin.

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