Conférence des comités

Staatsbeamtengewerkschaft CGFP wehrt sich „géint all Privatiséierungsversich“

Auf ihrer „Conférence des comités“ am Montag forderte die CGFP, dass die Agenturen zum Einkauf und zur Kontrolle von Medikamenten staatliche Verwaltungen werden sollen. Zudem müsste für verheiratete oder gepacste Paare eine unbefristete Übergangsregelung bei der geplanten Individualbesteuerung gelten.

CGFP-Generalsekretär Steve Heiliger hielt die politische Ansprache

CGFP-Generalsekretär Steve Heiliger hielt die politische Ansprache Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Sehr kämpferisch gab sich die CGFP diesmal nicht im Parc Hotel Alvisse in Dommeldingen, wo sich am Montagabend mehrere hundert Delegierte der rund 60 Unterorganisationen der Staatsbeamtengewerkschaft zur traditionellen „Conférence des comités“ vor den Weihnachtsferien eingefunden hatten, um Bilanz von 2025 zu ziehen und auf das nächste Jahr vorauszuschauen. Mit dem laut CGFP-Generalsekretär Steve Heiliger „raisonabelen“ und „responsabelen“ Gehälterabkommen, das sie Ende Januar mit dem zuständigen CSV-Minister Serge Wilmes unterzeichnet hat, ist die Gewerkschaft zufrieden. Es enthält unter anderem eine Punktwerterhöhung von 2,5 Prozent für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst und eine von sieben Prozent für die höchsten Beamten im Staat („postes à responsabilité particulière“). Auch mit dem Ausgang der Sozialwahlen im März ist die CGFP zufrieden, in der „Chambre des fonctionnaires et employés publics“ stellt sie gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der Gemeindebeamtengewerkschaft FGFC, 27 der 29 Sitze, die beiden anderen hält der OGBL. „Ech mengen, da brauche mer net méi driwwer ze diskutéieren, wien am ëffentlechen Déngscht repräsentativ ass“, meinte dazu Steve Heiliger.

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