Luxemburg
Spearphishing-Angriff auf Regierungsstellen: „keine größeren Auswirkungen“ bekannt
Nach einem Spearphishing-Angriff auf luxemburgische Regierungsstellen hat die „Cellule d‘évaluation du risque cyber“ sofortige Gegenmaßnahmen eingeleitet und untersucht den Vorfall weiterhin.
Der Vorfall soll das Informationssystem der Regierung beeinträchtigt haben Foto: Nicolas Armer/dpa
Die „Cellule d’évaluation du risque cyber“ (CERC) kam am Freitagnachmittag infolge eines Spearphishing-Vorfalls, der auf staatliche Arbeitsplätze abzielte, zusammen. Das schreibt die CERC in einer Pressemitteilung am Freitag. Der Vorfall gehe auf Dienstagmorgen zurück und soll das Informationssystem der Regierung beeinträchtigt haben. Details dazu werden jedoch nicht genannt.
Spearphishing
Beim Spearphishing handelt es sich um eine ganz gezielte Form des Phishing. Wo bei regulärem Phishing breite Massen mit eher allgemein formulierten Nachrichten angepeilt werden, versuchen Betrüger beim Spearphishing gezielt vertrauliche Daten bestimmter Personen oder Organisationen durch personalisiertere Nachrichten abzugreifen.
„Keine größeren Auswirkungen“
Gleich nachdem der Betrugsversuch entdeckt worden sei, seien vorbeugende Maßnahmen ergriffen worden, heißt es weiter. Bislang habe man „keine größeren Auswirkungen“ auf die Nutzer feststellen können.
Der Vorfall werde von den zuständigen Behörden weiter analysiert und geprüft, ob weitere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind.