Nationales Sirenennetz

So werden Luxemburgs Einwohner über eine nukleare Bedrohung informiert 

Luxemburg verfügt neben der GouvAlert-App noch über ein nationales Sirenennetz, das bei nuklearen Notfällen zum Einsatz kommen soll. Das Tageblatt hat beim Innenministerium nachgefragt, wie die Bevölkerung über eine solche Bedrohung informiert wird und wann man sich am besten mit Jodtabletten eindecken soll.

Jede Gemeinde in Luxemburg verfügt über ein Sirenensystem. Im Prinzip befindet sich die Anlage, wie in Kopstal (Foto), am Rathaus oder im lokalen Rettungszentrum.

Jede Gemeinde in Luxemburg verfügt über ein Sirenensystem. Im Prinzip befindet sich die Anlage, wie in Kopstal (Foto), am Rathaus oder im lokalen Rettungszentrum. Foto: Editpress/Hervé Montaigu

An jedem ersten Montag des Monats heulen um 12 Uhr im ganzen Großherzogtum die Sirenen auf. Hierbei handelt es sich um einen Test des nationalen Warnsystems, der sicherstellen soll, dass der Alarm auch während einer echten Notlage richtig funktioniert. Doch in welchen Notfällen wird das System überhaupt eingesetzt? Bei der zerstörerischen Strömung des Hochwassers vergangenen Jahres blieben die Sirenen jedenfalls stumm.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Parteikongress von „déi Lénk“

„Kommt, mir verschäissen him de verlängerte Weekend!“

;