Luxemburg
„Seit einem Monat wächst kein Futter mehr“ – Trockenperiode belastet Agrarproduktion
Seit Wochen genießt Luxemburg sommerliche Temperaturen um die 30 Grad: Gute Voraussetzungen zum Sonnenbaden, allerdings weniger günstig für die Landwirtschaft. Die Bauern hoffen auf baldigen Regen, um die Schäden an ihrer diesjährigen Produktion zu minimieren. Einige Regionen des Landes wurden von der Dürre besonders hart getroffen und müssen zum Teil mit einem Totalausfall rechnen.
Die Trockenperiode hat katastrophale Auswirkungen auf die diesjährige Maisernte Foto: Nicolas Armer/dpa
Bräunliche Wiesen, staubige Felder, ausbleibender Niederschlag, ein Rückgang der Grundwasserspeicher und Temperaturen von bis zu 36 Grad kennzeichnen den diesjährigen Sommer in Luxemburg. Dass diese Wetterbedingungen nicht ideal für die Landwirtschaft sind, dürfte allen, die schon mal selbst ihr eigenes Gemüse angepflanzt haben, klar sein. Das Tageblatt hat beim Präsidenten des „Fräie Lëtzebuerger Bauereverband“ (FLB), Aloyse Marx, und beim Landwirtschaftsministerium nachgefragt, mit welchen Konsequenzen sie für die diesjährige Ernte rechnen.