Modell-Tower für die Zukunft

Hybrider Kontrollturm bis 2032: Ministerin präsentiert neue Technik für Luxemburgs Flughafen

Mobilitätsministerin Yuriko Backes weiht am Findel ein „Mockup“ des zukünftigen hybriden Kontrollturms ein. Der soll bis 2032 stehen – ein erster Schritt in einer Reihe grundlegender Veränderungen, die auf Luxemburgs Flughafen zukommen.

Andrea Drescher, Leiterin der Flugsicherungsbehörde, erklärt das neue digitale Flugsicherungskontrollsystem.

Andrea Drescher, Leiterin der Flugsicherungsbehörde, zeigt, wie das neue digitale Kontrollsystem funktioniert Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Die Zukunft der Luftraumkontrolle ist minimalistisch. Ein schwarzer Schreibtisch, davor ein schwarzer Stuhl. Ein Monitor, eine Tastatur, eine Maus. Klingt wie ein ziemlich gewöhnlicher Arbeitsplatz, wären da nicht die riesigen, vertikalen Bildschirme, die in einem Halbkreis gestaffelt beinahe das gesamte Sichtfeld einnehmen. Und über die man wie aus einem Fenster auf die Rollbahn des Flughafens blicken kann.

Noch ist dieser Arbeitsplatz nur ein Modell. Aber so ähnlich könnte es später auch im hybriden Kontrollturm auf dem Flughafen Findel aussehen, der bis zum Jahr 2032 einsatzbereit sein soll. An diesem Freitag hat Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP) zusammen mit Andrea Drescher, Leiterin der Flugsicherungsbehörde („Administration de la navigation aérienne“, ANA), das neue Kontrollsystem vorgestellt. Ein digitaler Blick auf den Findel, nicht nur auf das Rollfeld, sondern auf den gesamten Flughafen – mit der Möglichkeit, reinzuzoomen. Die Bildschirme sollen gerade bei schlechtem Wetter, in der Nacht oder im Gegenlicht der untergehenden Sonne den Fluglotsen eine bessere Sicht bieten, so Mobilitätsministerin Backes.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren