Eurovision
Luxemburg will ESC-Teilnahme im kommenden Jahr fortsetzen
Auch 2027 will Luxemburg wieder beim Eurovision Song Contest dabei sein. Die Regierung will das Format weiter unterstützen und zugleich die heimische Musikszene stärker einbinden.
Luxemburg will auch in Zukunft weiter am ESC teilnehmen Symbolfoto: Jens Büttner/dpa
Luxemburg will auch im kommenden Jahr am Eurovision Song Contest (ESC) teilnehmen. Das kündigte Premier- und Medienminister Luc Frieden am Donnerstag in der Chamber an. Sowohl der ESC als auch der Luxembourg Song Contest (LSC) lösten in der Bevölkerung große Begeisterung aus, sagte der Premier.
Frieden sprach in diesem Zusammenhang von „zwei wichtigen Elementen“. Einerseits stärke der Wettbewerb die Visibilität des Landes. Andererseits biete er heimischen Künstlern eine „internationale Plattform“. So könnten diese zeigen, „was Luxemburg kann“. Es sei daher „eine Initiative, die man weiter positiv begleiten sollte“, sowie „eng flott Pub“ für Luxemburg, so der Premier.
Zugleich betonte Frieden die Bedeutung der Einbindung der heimischen Kulturszene. Der ESC müsse „wirklich ein Boost für Luxemburger Sängerinnen und Sänger“ sein. Die Zusammenarbeit mit RTL und der Rockhal verlaufe „exzellent“, weshalb er der Regierung vorschlagen werde, diese Kooperation fortzuführen. Organisatorische, künstlerische und finanzielle Fragen müssten dabei geklärt werden – „doch ich denke, da findet man eine Lösung“, so Frieden.
Luxemburg war 2024 nach 30 Jahren Pause zum ESC zurückgekehrt. Beim Comeback in Malmö erreichte Tali mit „Fighter“ den 13. Platz im Finale. 2025 vertrat Laura Thorn das Großherzogtum in Basel und belegte mit „La poupée monte le son“ den 22. Platz. In der vergangenen Woche trat Eva Marija in Wien an, verpasste mit „Mother Nature“ jedoch den Einzug ins Finale. (les)