Sprachlernplattform
3,8 Millionen Euro für LLO – doch die App streikt
Trotz hoher Investitionen und angeblicher Verbesserungen sinkt die Anzahl an aktiven Nutzern auf der Online-Plattform LLO zum Lernen der luxemburgischen Sprache. Technische Probleme und schlechte Bewertungen trüben zudem den Erfolg der Sprachlernplattform.
Die App LLO zum Lernen der luxemburgischen Sprache vom „Institut national des langues“ Foto: Editpress/Julien Garroy
Es ist ein ewiges Politikum und ein wunder Punkt vieler Einwohner Luxemburgs: die luxemburgische Sprache. Die Sprachkurse (zu günstigen Uhrzeiten) am „Institut national des langues“ (INLL) sind jedes Jahr in Windeseile ausgebucht. Daraufhin hat das INLL das Projekt LLO („Léier Lëtzebuergesch online“) ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um eine für Nutzer kostenlose Online-Plattform, die die sprachliche Integration fördern soll.
Im Jahr ihrer Gründung zählte die Plattform zwischen September 2022 und Dezember 2022 im monatlichen Durchschnitt 13.293,75 aktive Nutzer. Das teilte Bildungsminister Claude Meisch (DP) in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der beiden LSAP-Abgeordneten Yves Cruchten und Ben Polidori mit. Aktiv bedeutet in diesem Fall, dass die Nutzer mindestens einmal pro Monat auf der Plattform interagiert haben.