Medienbericht

Romain Schneider bestätigt temporären Engpass bei Herz-Lungen-Maschinen

Zwei Covid-19-Patienten mussten aus Luxemburg ins Ausland verlegt werden. Das bestätigte der stellvertretende Gesundheitsminister Romain Schneider (LSAP) gegenüber dem Radiosender RTL.

Ein Intensivbett auf einer Intensivstation der Uniklinik Dresden. Links neben dem Bett steht eine Herz-Lungen-Maschine, oben befinden sich die Überwachungsmonitore für die Vitalfunktionen. Rechts neben dem Bett sind ein Beatmungsgerät und Infusionstechnik zu sehen.

Ein Intensivbett auf einer Intensivstation der Uniklinik Dresden. Links neben dem Bett steht eine Herz-Lungen-Maschine, oben befinden sich die Überwachungsmonitore für die Vitalfunktionen. Rechts neben dem Bett sind ein Beatmungsgerät und Infusionstechnik zu sehen. Foto: dpa/Ronald Bonss

Luxemburg hat zwei Patienten ins Ausland verlegen müssen, weil es in Luxemburg einen Engpass bei Herz-Lungen-Maschinen gibt. Das hat der stellvertretende Gesundheitsminister Romain Schneider (LSAP) gegenüber RTL bestätigt. Eine Herz-Lungen-Maschine übernimmt im Bedarfsfall die Pumpfunktion des Herzens und Beatmungsfunktion der Lunge für den betroffenen Patienten.

Luxemburg hat Schneider zufolge fünf solcher Maschinen – davon seien allerdings drei für Covid-19-Patienten reserviert. Eine Person werde zurzeit in Luxemburg mithilfe einer Herz-Lungen-Maschine behandelt, vier weitere Geräte seien noch frei, um im Notfall reagieren zu können. Das nationale Herzzentrum INCCI habe bereits eine Anfrage gestellt, um vier weitere Herz-Lungen-Maschinen zu beschaffen. Die passende Antwort werde in Kürze erfolgen, sagte Schneider. Herzoperationen im INCCI haben jedoch nicht verlegt werden müssen. (Red.)

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