Luxemburg

Renten steigen zum 1. Januar um 1,5 Prozent

Pensionäre dürfen sich freuen: Luxemburg erhöht zum 1. Januar 2026 die Renten. Anders sieht es für Arbeitnehmer aus. Vor wenigen Tagen ist die umstrittene Rentenreform verabschiedet worden.

Ein Stapel mit Zwei-Euro-Münzen steht auf verschiedenen Euro-Banknoten

Ein Stapel mit Zwei-Euro-Münzen steht auf verschiedenen Euro-Banknoten Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Luxemburgs Renter erhalten zum 1. Januar mehr Geld. Die Renten steigen dann um 1,5 Prozent, wie das Ministerium für Gesundheit und Soziales am Dienstag in einer Pressemitteilung schreibt.

Jedes Jahr schaut sich die Regierung die Entwicklung des durchschnittlichen beitragspflichtigen Lohnniveaus an. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen wird dann entschieden, ob eine Anpassung der laufenden Renten erforderlich ist – oder nicht. 

Dieses Mal war es wieder so weit: „Der Anpassungsfaktor beträgt für das Jahr 2024 1,619, was zu einer Erhöhung der Renten um 1,5 % zum 01.01.2026 führt“, schreibt das Ministerium.

Streitthema Rente

Das Parlament hat am Freitag die umstrittene Rentenreform verabschiedet. Das von Kritikern als „Reförmchen“ betitelte Gesetzespaket umfasst eine schrittweise Erhöhung der Mindestbeitragszeit im Fall einer Frühverrentung ab 60 um acht Monate. Staat, Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen zudem jeweils ein halbes Prozent mehr zahlen, der Satz steigt von 24 auf 25,5 Prozent. Außerdem können jetzt Studien- und unvergüteten Berufsausbildungszeiten während der gesamten Rentenversicherungskarriere in Höhe von maximal neun Jahren angerechnet werden. (dr)

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