Sozialdialog

Punktsieg für die Gewerkschaftsfront: OGBL und LCGB sollen Exklusivrecht zur Verhandlung von Kollektivverträgen behalten

Fast elf Stunden dauerte die Versammlung der CSV-DP-Regierung mit den Sozialpartnern am Mittwoch im Staatsministerium. Um 2 Uhr nachts trat CSV-Premier Luc Frieden vor die Presse und verkündete, was die Gewerkschaften seit Oktober fordern: OGBL und LCGB sollen ihr Exklusivrecht zur Verhandlung von Kollektivverträgen behalten und deren Inhalte sollen nicht abgeschwächt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht getroffen. 

CSV-Premier Luc Frieden hat der Hauptforderung von OGBL und LCGB am Mittwoch nachgegeben. 

CSV-Premier Luc Frieden hat der Hauptforderung von OGBL und LCGB am Mittwoch nachgegeben.  Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Für OGBL und LCGB endete die fast elfstündige Versammlung mit der CSV-DP-Regierung und dem Unternehmerdachverband UEL am Mittwoch im Staatsministerium mit einem Punktsieg. Die beiden national repräsentativen Gewerkschaften im Privatsektor, die seit Dezember ihre Zusammenarbeit intensivierten, sollen ihr Exklusivrecht zur Verhandlung von Kollektivverträgen behalten und deren Inhalte sollen nicht abgeschwächt werden. Die Regierung habe den Sozialpartnern mitgeteilt, dass sie nicht daran denke, das Kollektivvertragsgesetz zu ändern, verkündete CSV-Premier Luc Frieden in der Nacht zum Donnerstag kurz vor 2 Uhr.

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