Wer in Luxemburg einen Abgeordneten, einen Minister oder einen Richter beschimpft oder bedroht, riskiert Geldstrafe und Gefängnis. Zahlen aus dem Justizministerium zeigen: Angezeigt wird fleißig, verurteilt aber selten.
Die Liste an Vorwürfen ist lang, über die am Mittwoch die Staatsanwaltschaft die Presse informiert hat. „déi gréng“ wollen jetzt wegen der Ermittlungen wegen Einwanderungsbetrugs Antworten von Innenminister Léon Gloden.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Vorermittlung gegen den suspendierten Orthopäden Philippe Wilmes eingeleitet. Ihm wird unter anderem schwere vorsätzliche Körperverletzung sowie Betrug vorgeworfen.