Luxemburg

„Opportunismus und ‚Marketing‘ anstelle von Politik“: „déi Lénk“ verliert Sitze und kritisiert Konkurrenz

„déi Lénk“ hat in fast allen Gemeinden, in denen sie angetreten ist, an Stimmen verloren. Die Partei zieht in einer Pressemitteilung am Dienstag Bilanz – und kritisiert die Wahlkampfmethoden der Konkurrenz.

Die Stimmung war in Esch nach der Veröffentlichung der Wahlresultate eher bedrückt

Die Stimmung war in Esch nach der Veröffentlichung der Wahlresultate eher bedrückt Foto: Editpress/Julien Garroy

„déi Lénk“ musste bei den Kommunalwahlen am Sonntag Federn lassen: In fünf von sieben Gemeinden hat die Partei weniger Stimmen gesammelt als 2017. In Luxemburg-Stadt büßte sie 1 Prozent ein, in Esch/Alzette 1,6 Prozent, in Düdelingen 2,7, in Sanem 4,5 und in Petingen 0,1 Prozent. Die Linken äußern sich am Dienstagnachmittag in einer Pressemitteilung zu dem Verlust. So seien sie in den Gemeinden, in denen „konkurrierende Listen den offensichtlichsten Opportunismus und ‚Marketing‘ anstelle von Politik praktizieren“, zurückgefallen. „Wir weigern uns, uns auf diesen Kommunikationsstil einzulassen, und werden unsere Arbeit fortsetzen, weiterhin sagen und tun, was wir für die Gesellschaft für richtig halten“, schreibt „déi Lénk“. „Aber wir müssen es besser und klarer sagen.“

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