Escher CHEM
„Nicht in ein Szenario wie im Wilden Westen geraten“: Krankenhaus sucht nach Alternativen, um Notaufnahme zu entlasten
Seine Pläne, eine Antenne im GridX zu eröffnen, hat das Escher CHEM diese Woche verworfen. Das Problem der langen Wartezeiten in der „Urgence“ und am Empfang bleibt bestehen. Bis das neue Südspidol voraussichtlich Ende 2033 den Betrieb aufnimmt, sollen ambulante Strukturen an den CHEM-Standorten Niederkorn und Düdelingen geschaffen werden.
CHEM-Präsident Christian Weis (l.) und CHEM-Generaldirektor René Metz am Dienstagnachmittag im Escher Rathaus Foto: Editpress/Julien Garroy
Rund zwei Wochen nachdem das Lëtzebuerger Land darüber berichtet hatte, hat der Verwaltungsrat des „Centre hospitalier Emile Mayrisch“ (CHEM) seinen Plan, eine sogenannte Krankenhaus-Antenne im Wickringer Auto- und Konsumtempel GridX der mit Immobilien reich gewordenen Familie des Bauunternehmers Marc Giorgetti zu eröffnen, in seiner Sitzung am Montag einstimmig verworfen. In einer Mitteilung ließ der CHEM-Verwaltungsratspräsident und Escher CSV-Bürgermeister Christian Weis wissen, das neue Südspidol sowie die beiden Standorte Niederkorn und Düdelingen hätten absolute Priorität. Der Bedarf an zusätzlichen ambulanten Antennen werde erst in einer zweiten Phase untersucht.