CLT-UFA
Neue staatliche Konvention soll über sieben Jahre gehen – und mehr als 70 Millionen Euro kosten
Medienminister Xavier Bettel (DP) war am Dienstag im Parlamentsausschuss für Digitalisierung, Medien und Kommunikation. Anlass ist eine neue Konvention, die momentan zwischen dem luxemburgischen Staat und der CLT-UFA ausgehandelt wird. Schon jetzt ist bekannt, dass die neue Konvention für sieben Jahre gelten soll – und auf den Staat einiges mehr an Kosten zukommen dürfte als die bisherigen 10 Millionen Euro pro Jahr.
Foto: Editpress/Alain Rischard
Die Regierung befindet sich in Verhandlungen über einen neuen Konventionsvertrag, der mit der CLT-UFA, einem Tochterunternehmen der RTL-Gruppe, unterschrieben werden soll. Der aktuell gültige Vertrag läuft nach einer Laufzeit von drei Jahren im Jahr 2023 aus. Auch wenn die Diskussionen noch andauern, lieferte Medienminister Xavier Bettel (DP) in der zuständigen Kommissionssitzung am Dienstag erste Details. Die CSV-Abgeordnete Diane Adehm erklärt im Gespräch mit dem Tageblatt: „Die neue Konvention soll eine Vertragslaufzeit von sieben Jahren haben.“ Auch die Kosten würden im Vergleich zur momentan gültigen Konvention wohl noch steigen. „10 Millionen Euro jährlich werden in Zukunft nicht mehr ausreichen“, sagt Adehm, die darauf hinweist, dass ein Vertrag über sieben Jahre mindestens 70 Millionen Euro kosten werde – und die Finanzierung dann per Gesetz geregelt werden muss.