Nationalkongress
Neue DP-Präsidentin Carole Hartmann: „Dëse Sozialdialog, deen ass elo immens wichteg“
70 Jahre nach ihrer Gründung besann die DP sich am Sonntag auf ihrem Nationalkongress mit einer neuen Parteiführung auf ihre „sozialliberalen“ und antiklerikalen Wurzeln. Im Hinblick auf die Kammerwahlen in drei Jahren grenzt sie sich jetzt schon gegenüber ihrem Koalitionspartner CSV ab.
Martine Dieschburg-Nickels, Lou Linster, Lydie Polfer, Amela Skenderovic, Myriam Feyder, Claude Lamberty, Eric Thill und Yuriko Backes am Sonntag auf dem Kongress Foto: Editpress/Alain Rischard
Nach der Eröffnungsrede des scheidenden Parteipräsidenten Lex Delles wollte die DP auf ihrem Nationalkongress am Sonntag im Kulturzentrum „Tramsschapp“ auf dem hauptstädtischen Limpertsberg eigentlich die Kandidatinnen und Kandidaten für die neue Parteispitze vorstellen. Doch weil für alle neu zu besetzenden Ämter nur jeweils eine Kandidatur vorlag, schlug der amtierende Wirtschaftsminister vor, diesen Punkt kurzerhand von der Tagesordnung zu streichen. Seine Nachfolgerin an der Parteispitze, Carole Hartmann, hatte vor zwei Wochen ihr neues Team bereits in einem Video auf Facebook vorgestellt, sodass eigentlich schon alles entschieden war, bevor der Kongress begann.