Tripartite

Nach Unterzeichnung des „Solidaritéitspak“: Fayot und Backes stellen wirtschaftliche Maßnahmen vor

„Solidaritéitspak – Fir Kafkraaft a staark Betriber“ heißt das Maßnahmenpaket, das vier der fünf Tripartite-Partner am Donnerstagnachmittag unterzeichnet haben. 837 Millionen Euro werden die Maßnahmen den Luxemburger Staat kosten. „Mehr war nicht drin“, sagt Finanzministerin Yuriko Backes.

V.l.: Pascale Toussing, Direktorin der Steuerverwaltung, Finanzministerin Yuriko Backes, Wirtschaftsminister Franz Fayot und Statec-Direktor Serge Allegrezza 

V.l.: Pascale Toussing, Direktorin der Steuerverwaltung, Finanzministerin Yuriko Backes, Wirtschaftsminister Franz Fayot und Statec-Direktor Serge Allegrezza  Foto: Editpress/Hervé Montaigu

837 Millionen Euro will der Luxemburger Staat aufbringen, um den Unternehmen und Beschäftigten in Luxemburg unter die Arme zu greifen. Die Aufschlüsselung dieser Summe haben Finanzministerin Yuriko Backes (DP) und Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) zusammen mit Statec-Direktor Serge Allegrezza und der Direktorin der Steuerverwaltung, Pascale Toussing, am Donnerstagnachmittag im Anschluss an die Unterzeichnung des sogenannten „Solidaritéitspak“ geliefert. „Wir haben uns auf Berechnungen des Statec gestützt“, sagt Yuriko Backes bei der Vorstellung. „Mehr ist nicht drin, weil wir nicht wissen, wie es weitergeht.“ Die Maßnahmen würden auch die Kasse beim Zentralstaat belasten. „Eigentlich war für 2022 ein Defizit von 1,2 Milliarden vorgesehen“, sagt die erst Anfang des Jahres vereidigte Finanzministerin. „In der aktuellen Situation aber erwarten wir uns eher ein Defizit von fast zwei Milliarden Euro.“

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