Omikron-Welle
Luxemburger Polizei zählt zeitweise 60 bis 70 Ausfälle durch Corona
Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die aktuelle Omikron-Welle hat das Großherzogtum fest im Griff – bereits an mehreren Tagen im Januar meldete die „Santé“ mehr als 3.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das blieb auch bei der Luxemburger Polizei nicht unbemerkt: Positive Tests und Quarantänen sorgten dafür, dass die Behörde sich mit personellen Ausfällen arrangieren musste. Das bestätigt die Pressestelle der Polizei gegenüber dem Tageblatt.
„In den letzten Wochen lag die Polizei bei rund 60 bis 70 positiven Personen – insgesamt, wohlgemerkt, nicht 60 bis 70 neuen Fällen am Tag“, berichtet eine Sprecherin. Zu diesen Zahlen kämen dann noch die Ausfälle wegen vereinzelter Quarantänen hinzu. „Zum Vergleich: Die Polizei hat rund 2.800 Mitarbeiter“, sagt die Polizeisprecherin.
Bislang hätten diese Ausfälle keine größeren Auswirkungen auf Dienste oder Missionen gehabt. „Auch bei der Polizei gilt das gesetzlich vorgeschriebene 3G-Prinzip“, heißt es von der Pressestelle. Wer diese Vorschrift nicht erfülle, dürfe nicht an seinen Arbeitsplatz. Um die Verbreitung des Virus innerhalb der Belegschaft einzudämmen, sei außerdem eine Reihe an Schutzmaßnahmen getroffen worden. „So wurden zum Beispiel Mitarbeiterteams aufgeteilt, feste Streifenpartner festgelegt und im Rahmen des Möglichen verstärkt auf Homeoffice gesetzt“, so die Sprecherin.