„Klima an Energie 2022“
Luxemburg erreicht Emissionsziel 2021 – zwei Sektoren machen aber Sorgen
Die Regierung hat am Freitag (8.10.) im Rahmen der „KlimaExpo“ auf Kirchberg Bilanz ihrer Klimapolitik gezogen: Luxemburg hat es geschafft, sein Emissionsziel für das Jahr 2021 einzuhalten. Das bedeute jedoch nicht, dass man sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruhen könne. Vor allem in zwei Sektoren bedürfe es unbedingt zusätzlicher Anstrengungen und Lösungen.
Foto: Editpress/Didier Sylvestre
„In Luxemburg haben wir eine sehr ambitiöse Klimapolitik“, sagte Luxemburgs Umweltministerin Joëlle Welfring („déi gréng“) beim Auftakt der Klimakonferenz „Klima an Energie 2022“ am Freitagmorgen in der Luxexpo „The Box“. Aber ist die Luxemburger Klimapolitik auch ambitiös genug, um dem entgegenzutreten, was uns erwartet, wenn all den Zielen und Versprechen keine Handlungen folgen? „Wir befinden uns gerade in einem Prozess, am Anfang des Überarbeitungsprozesses unseres nationalen Klima- und Energieplans“ (PNEC), erklärte die Umweltministerin auf der Pressekonferenz und machte gemeinsam mit Energieminister Claude Turmes („déi gréng“) sowie Vertretern des „Observatoire de la politique climatique“ (OPC) und der ASTA eine Bestandsaufnahme der Luxemburger Klimapolitik.