PISA-Schock und Künstliche Intelligenz: Schon wird von einem „Ende des Lesens“ und einer „postliterarischen Zeit“ gesprochen. Dabei sind das (Bücher)lesen und die Literatur von essenzieller Bedeutung für die menschliche Gesellschaft.
Leselust beginnt lange vor dem ersten Schultag. Die Escher Bibliothek schafft Raum für Neugier, Entdeckungen und freie Buchwahl. So lernen Kinder nicht nur lesen, sondern entdecken Geschichten für sich.
Singapur will seine Bevölkerung mit kleinen Geldprämien wieder stärker zum Lesen bewegen. Auch in Luxemburg ist das Thema aktuell: Die jüngste PISA-Studie zeigt deutliche Probleme bei der Lesekompetenz von 15-Jährigen.
Vor dem Hintergrund der wenige Tage zuvor präsentierten Ergebnisse der PISA-Studie hat Bildungsminister Claude Meisch (DP) die Prioritäten für das Schuljahr 2026/2027 vorgestellt. Vor allem die desaströsen Ergebnisse in Sachen Mathematik und Lesekompetenz sowie der Einfluss der sozioökonomischen Unterschiede auf die Leistung der Schüler geben Anlass zur Sorge.
Bildungsminister Claude Meisch (DP) hat am Mittwochmorgen bei Radio 100,7 auf die PISA-Ergebnisse reagiert. Der Rückgang der Lesekompetenz bereite ihm die größten Sorgen.
38 Prozent der 15-Jährigen erreichen bei PISA nicht einmal das nötige Mindestniveau. Doch Luxemburgs Problem reicht weit über die Schulen hinaus. Wer selbst kaum noch liest, taugt schlecht als Vorbild.
Zwei Autoren nähern sich der europäischen Musikgeschichte aus unterschiedlichen Richtungen: Während Marcus Seibert Fortschritt und Sackgassen der Instrumentenhistorie nachzeichnet, untersucht Philipp Ther, wie Musik als verbindendes Element den Vielvölkerstaat der Habsburger zusammenhielt.
Mit dem „Prix Laurence“ hat die Gemeinde Bettemburg erneut Nachwuchstalente im literarischen Schreiben geehrt. Bei der elften Ausgabe des Wettbewerbs wurden am Wochenende die besten Texte aus insgesamt 160 Einsendungen in fünf Sprachen ausgezeichnet.