Hackerangriff auf Encevo

Kritische nationale Infrastruktur war zu keinem Zeitpunkt bedroht

Ein Hacker-Kollektiv hat beim luxemburgischen Stromversorger Encevo Ende Juli Kundeninformationen geklaut, das Unternehmen erpresst – und anschließend Daten im Darknet veröffentlicht. Die Gasversorgung sei hingegen zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, versicherte Encevo. In dem Fall hätte die Luxemburger Regierung wohl eingreifen müssen.

Das „Haut-Commissariat à la protection nationale“ greift dann ein, wenn kritische Infrastruktur in Luxemburg betroffen ist

Das „Haut-Commissariat à la protection nationale“ greift dann ein, wenn kritische Infrastruktur in Luxemburg betroffen ist Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Encevo ist der größte Energieversorger in Luxemburg. Nicht nur in Zeiten der Energiekrise ist der Konzern Teil der kritischen nationalen Infrastruktur. Die Cyberattacke Ende Juli hat laut Unternehmensaussagen die Strom- und Gasversorgung zu keinem Zeitpunkt bedroht – im Falle eines systemkritischen Angriffs hätte nämlich das „Computer Security Incident Response Team“ (CSIRT) der Regierung eingreifen müssen. So aber reagierte ein firmeninternes IT-Sicherheitsteam auf die Hackerattacke.

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