Luxemburg
Johnson-Geimpfte erhalten Möglichkeit zu alternativem Impfschema
Die Luxemburger Regierung passt die Kodierung der Impfbescheinigung von Janssen-Geimpften an. Zudem wird auch ein alternatives Impfschema eingeführt.
Foto: AFP/Rob Engelaar
Die Luxemburger Regierung hat sich dazu entschieden, die Kodierung der Impfbescheinigung von Janssen-Geimpften anzupassen. So werde eine Erstimpfung mit einer Einzeldosis des Janssen-Impfstoffs (Johnson & Johnson), gefolgt von einer zusätzlichen Dosis mit dem Janssen-Impfstoff oder einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty oder Spikevax) nun als vollständige Impfung mit Booster angesehen. Das teilen das Staatsministerium und das Gesundheitsministerium am Freitag in einem gemeinsamen Presseschreiben mit. Somit würden auch die Anforderungen des Covid-Checks erfüllt werden.
Der „Conseil supérieur des maladies infectieuses“ (CSMI) ziehe allerdings auch die Möglichkeit eines alternativen Impfschemas in Betracht: Eine anfängliche Injektion des Janssen-Impfstoffs, gefolgt von einer Optimierungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Mix & Match) nach mindestens einem Monat und einem zusätzlichen Booster mit einem mRNA-Impfstoff einige Monate später. Die Einführung dieses alternativen Impfschemas wurde am Freitag im Staatsrat beschlossen.
Vor allem, um den Bedürfnissen von Menschen, die in europäische Länder reisen, gerecht zu werden, habe sich die Regierung entschlossen, dieses alternatives Impfschema anzubieten – das auf freiwilliger Basis. Interessierte könnten dann frühstens drei Monate nach ihrer zweiten Impfung bei einer „Pop-up“-Impfstelle antreten. Eine Terminvereinbarung sei dafür nicht notwendig. Als zweite Option könne man sich über die guichet.lu-Webseite registrieren, um eine Einladung zur Vereinbarung eines Termins in einem der drei Impfzentren zu erhalten. Letztere Option werde voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche möglich sein.