Luxemburg
Infektionsquellen werden nicht mehr umfassend zurückverfolgt – Coronatote trotz geringer Anzahl an Hospitalisierungen
Wenngleich das Coronavirus nicht verschwunden ist und das Gesundheitsministerium täglich eine hohe Anzahl an Neuinfektionen vermeldet, ist die pandemische Lage in Luxemburg eher entspannt. Auch das Contact Tracing hat seine Aktivität inzwischen zurückgefahren. Doch trotz allem sterben weiterhin Menschen – und das bei einer geringen Belegung der Intensivstationen. Das Tageblatt hat sich beim Gesundheitsministerium erkundigt, welche Vorbereitungen das Großherzogtum für den Herbst trifft.
Foto: dpa-Zentralbild/Britta Pedersen
Trotz der sommerlichen Temperaturen und einer Quasi-Rückkehr in die alte Normalität ist die Pandemie noch nicht vorbei. Die Zahl der Menschen, die in Luxemburg mit oder am Coronavirus gestorben sind, ist in den vergangenen Wochen weiter angestiegen. Derweil liegt die Zahl der Coronatoten laut Angaben der „Santé“ bei insgesamt 1.107 (Stand: 26. Juli). Am 12. Juli meldete das Gesundheitsministerium sogar drei Todesfälle an einem Dienstag (12.7.). Auf den Normal- und Intensivstationen sieht die Lage zurzeit aber recht entspannt aus: Insgesamt 24 Personen wurden am Dienstag wegen ihrer Beschwerden mit Covid-19 im Krankenhaus behandelt. Zum Vergleich: Im November und Dezember 2020 mussten bis zu 199 Menschen auf den Normalstationen und bis zu 50 auf den Intensivstationen behandelt werden.