Editorial

„Hu mer se nach all?“

Nach einer ersten Protestaktion in Esch (Foto) wird am heutigen Samstag die erste große nationale Kundgebung für ein Recht auf Wohnen in Luxemburg veranstaltet

Nach einer ersten Protestaktion in Esch (Foto) wird am heutigen Samstag die erste große nationale Kundgebung für ein Recht auf Wohnen in Luxemburg veranstaltet Foto: Editpress/Julien Garroy

Wohnungsnot und hohe Immobilienpreise beschäftigen Luxemburg seit über 30 Jahren. Um 1990 gab der damalige Ressortminister Jean Spautz (CSV) die sogenannte Lip-Studie in Auftrag. Die Autoren stellten fest, dass jährlich über 3.200 neue Wohnungen gebraucht würden. Vor allem bei öffentlichen Sozialwohnungen sahen sie großen Nachholbedarf. Beide Empfehlungen wurden nicht umgesetzt. Zwischen 1990 und 2005 wurden durchschnittlich nur 2.600 Wohnungen pro Jahr gebaut.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Luftverkehr

Regierung sieht trotz Kerosin-Knappheit keine Gefahr für Sommerflüge

EU-Richtlinie zu Lieferketten

Wie Luxemburg intransparent mit der Einflussnahme von Großunternehmen umgeht