Studie
Hohes Risiko auf dem Bau: Das verrät die Analyse der ersten Phase des Large Scale Testing
In Luxemburg heißt es nun schon seit Monaten: „Testen, testen, testen“. Doch was genau bringt das Large Scale Testing eigentlich? Um diese Frage beantworten zu können, haben die Forscher der Covid-19-Taskforce die Daten der ersten Phase ausgewertet. Dabei stellten sie unter anderem fest, dass die Teilnahmebereitschaft im Horeca-Sektor besonders niedrig war und der Bausektor deutlich mehr Risiko ausgesetzt ist als anfänglich vermutet.
Luxemburg setzt im Kampf gegen das Coronavirus auch auf das Large Scale Testing. So sollen asymptomatische Fälle gefunden werden. Eine neue Studie zeigt nun, welche Wirkung diese Massentests tatsächlich hatten. Foto: Vincent Lescaut
„Mir sinn all Deel vun der Léisung“, steht in der Überschrift der Einladungen für das Large Scale Testing, die das Gesundheitsministerium seit Monaten an die Bevölkerung verschickt. Und weiter: „Duerch Är Participatioun um Large Scale Testing drot Dir derzou bäi, Iech selwer an och Är Matmënsche beschtméiglech ze schützen.“ Wie sehr das tatsächlich der Fall ist, zeigt eine neue Studie der Covid-19-Taskforce. Sie wird im Mai im renommierten Wissenschafts-Magazin The Lancet veröffentlicht und kommt zum Schluss: Ohne die Massentests hätte es im Sommer viel mehr Infektionen gegeben. 30 Euro hat ein Test im Schnitt gekostet. Mit dem wirtschaftlichen Schaden, den das Virus angerichtet habe, sei das nicht zu vergleichen, sagen die Forscher.