Der lange Schatten des 28. Juni

Gewerkschaften sehen sich nach „Etat de la nation“ und Umfrageerbnissen im Aufwind

OGBL und LCGB rufen am 28. Juni zu einer großen nationalen Demonstration in Luxemburg-Stadt auf. Rückblick auf acht Monate eines stotternden und schlussendlich gescheiterten Sozialdialoges.

Werden sich in ihrem Kurs bestätigt sehen: LCGB-Präsident Patrick Dury und OGBL-Präsidentin Nora Back

Werden sich in ihrem Kurs bestätigt sehen: LCGB-Präsident Patrick Dury und OGBL-Präsidentin Nora Back Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Seltene Einigkeit: Am Dienstagmorgen verlassen OGBL, LCGB und CGFP geschlossen eine Sitzung von Arbeitsminister Georges Mischo (CSV). Der Grund: fehlende Verhandlungsbereitschaft. Die Gewerkschaften befürchten eine Lockerung des Kollektivvertragsgesetzes.“ Mit diesen Worten hat das Tageblatt am 9. Oktober die Geschehnisse des Vortages resümiert. Am 8. Oktober haben die drei Gewerkschaften die Sitzung des „Conseil permanent du travail et de l’emploi“ (CPTE) verlassen und eine Lawine an Ereignissen losgetreten, die sie zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich selbst nicht für möglich gehalten hätten.

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